Geposted am 15. Mai 2017  | Autor: Thomas Riegler

Effizienter Kommissionierprozess durch RFID Auszeichnung von Packstücken


Mineralwasser, Brot, Butter, Milch, Schokolade, Bandnudeln, Schlagobers, Äpfel, Cherrytomaten und Rotwein. Einkaufsliste abgearbeitet, Einkaufswagen voll. Und obwohl sich zahlreiche Kunden im Supermarkt befinden, kein Warten an der Kasse. Der Grund: RFID- CHIPS.


Im Supermarkt von morgen werden Lebensmittel und Einkaufsgüter anstatt mit Barcodes mit RFID- Chips ausgestattet. Der Kunde durchquert nach seinem Einkauf mit dem Einkaufswagen eine Schranke, welche die Chips automatisiert identifiziert und den Gesamtpreis in wenigen Sekunden ermittelt. Schneller Quercheck der Artikel und Bezahlung mit Kreditkarte schließen den Kaufprozess ab.

Was ist RFID?

Radio Frequency Identification (RFID) ist ein drahtlos arbeitendes Verfahren zur Auszeichnung und Identifikation von Waren und Objekten. Es ist ein elektronisches Verfahren, das berührungslos arbeitet und die Warendaten über eine gewisse Entfernung mit Funk oder Kopplung überträgt.

Die Nachteile des Handscanners

Dieser futuristische Supermarkt ist in Bezug auf die Auszeichnung von Packstücken im Kommissionierprozess im Industriebereich bereits am Vormarsch. Mobile Scanner haben die Nachteile, nicht immer aufgeladen zu sein oder die Verbindung zum WLAN zu verlieren. Muss der Staplerfahrer immer wieder absteigen, um Packstücke manuell zu scannen, wird der Kommissionier- Fluss unterbrochen und es geht Zeit verloren.

Besonders in der Print & Packaging- Industrie, in welcher der Großteil der Waren in Ganzpaletten- und nicht in Mischpaletten- geliefert wird, ist eine Optimierung schnell umsetzbar. Die Packstück- Auszeichnung mit RFID Chips und das automatische Identifizieren der Packstücke werden genutzt, um den Verladeprozess effizienter zu gestalten und Fehler zu vermeiden.

Der effiziente Kommissionierprozess

Wird das erste Packstück auf einen LKW verladen, signalisiert der Lagermitarbeiter dem ERP- System den Start des Verladeprozesses. Eine Schranke an der Verladerampe erfasst nun jedes Packstück automatisiert, das in den LKW verladen wird. Artikelinformationen, Auftragsinformationen und Mengeninformationen werden im ERP- System in Echtzeit angezeigt.

Mit dem Verladen des letzten Packstücks wird der Kommissionierprozess abgeschlossen und der Druck der Frachtdokumente wie Lieferschein und CMR werden automatisiert abgewickelt. Der Lagermitarbeiter musste kein einziges Mal vom Stapler absteigen und konnte auch versehentlich kein falsches Packstück scannen.

Mit Solutions Factory steht Ihnen bei der Implementierung ein Partner mit Erfahrung und Know- How im Bereich der RFID Integration zur Verfügung, der Sie im nächsten Schritt der Digitalisierung begleitet.

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